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(Sept. bis April) bereits ab
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Ski Extrem - Zillertaler Alpen - Sagwand Nordbefahrungen im 45-55° steilen Gelände durch Lama und Scherer.

April 2011 Während sich viele Kletterer bereits in den warmen Südwänden herumtummeln und die Wettkampfsaison bereits voll im laufen ist, können andere die Skier noch nicht in den Keller stellen. David Lama, der erst vor kurzem im Alleingang den Biancograt in der Schweiz mit Skiern bewältigen konnte, brach am 26. April auf Grund meiner kurzfristigen Verhinderung allein zur Sagwand NW Grat - Nordflanke (Spitze 3193 m) auf. Vom Parkplatz erreichte er in 6 Stunden den Ausstiegsgrat und konnte bereits um 9 Uhr morgens wieder abfahren. Harter, aber super griffiger Schnee bedeckte die glatten Felsplatten dieser NNW Flanke. Lediglich die 55° steile Schlüsselstelle im Mittelteil war etwas zu felsendurchsetzt, so dass David bevorzugte 10 m an einem Felsköpfchen abzuseilen. Die Ausfahrt aus der Flanke wurde mit einer herrlichen Firnfahrt belohnt.

Fotos zur Sagwand NW Grat - Nordflanke (45-55°/500 m/1700 Hm)
                          Lama David 26.04.2011

weiterer Bericht: siehe David Lama

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Übersichtsfotos reini 2007

Am 29 April, drei Gewittertage später, brachen David und Reini erneut um 2 Uhr morgens von Innsbruck auf, um Reinis 4 Jahres - Bildschirmschonerprojekt - die Sagwand Nordrinne - in Angriff zu nehmen. Der durch den Regen extrem durchfeuchtete Schnee bis zum Fuß der Wand und Steinschlag von der Hohen Warte um 4 Uhr morgens warfen angangs einige Zweifel auf. Die leichte Eiskruste im ersten Abschnitt der Rinne und der darauf folgende kompakte Schnee gaben dann für den Auffstieg aber Sicherheit bei jedem Schritt und so erreichten sie um 8:15 Uhr das oberste, direkte Ende der Nordrinne. Auf den rechten Ausstieg über ca 3 Seillängen Blockkletterei im 3 - 4 Grad bis zum Ausstiegsgrat wurde verzichtet. Schlüsselstelle sowohl im Aufstieg, als auch bei der Abfahrt stellt der extrem ausgesetzte Übergang von der Querung in die Hauptrinne dar. Die Abfahrt in der Hauptrinne selbst (45-50°/450 m) erfolgte bei leicht einsetzendem Schneeregen, erinnert an die Pallavicini am Großglockner und war super genial, lediglich dem nachfolgenden Sluff musste man immer wieder ausweichen. Die Querung hinunter zum Abschlusskamin (48-51°/100 m) war sehr hart und von einer leichten Eiskruste bedeckt. Den "Ausfahrtskamin", von dem wir anfangs noch glaubten, ihn springen zu können, haben wir dann doch lieber 10 m abseilend mit Skieren abgerutscht, denn der stark durchfeuchtete Schnee im Ausfahrtsgelände mit der leichten Kruste war uns dann für eine Schussfahrt doch zu verletzungsanfällig. Erstaunlich war, dass der Kamin (2 - 5 m hoch) selbst in einem derart schneearmen Winter wie heuer, im Frühjahr scheinbar immer Schnee zugedeckt und daher leicht zu bewältigen ist. Im frühen Hochwinter muss man hier ca 5 - 10 Meter hochklettern.

Alles in allem glaube ich, dass diese beiden Abfahrten (NNW Flanke und N Rinne) mit zu den besten Steilabfahrten in ganz Tirol gehören und den Vergleich mit Abfahrten in Chamonix in jedem Fall standhalten. "Die Bedingungen müssen halt passen"

Vorsicht: Unsere früheren Versuche in dieser Gegend haben gezeigt, dass plötzlich auftretender Föhn den gesamten Bereich, vor allem unter den Nordwänden innerhalb von 1 - 2 Stunden in den absolut geladenen Lawinenkessel verwandeln kann. Auch der Stein- bzw Eisschlag aus den sonnenbeschienenen Gipfelbereichen darf im Tagesverlauf nicht unterschätzt werden.    

Übrigens: Fotos zu vorausgegangenen, neuen Steilabfahrten in der Mieminger Kette gibts unter diesem Link.

Fotos zur Sagwand Nordrinne (45-51°/600 m/ 1700 Hm)
                          Lama David / Scherer Reini 29.04.2011
  

Foto im November.

Foto im Jänner.

Foto im März (Rückseite: Hohe Kirche, Hohe Warte, Sagwandspitze, Hohe Wand).

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Die Schlüsselstelle: der exponierte und steile  Übergang von der Querung in die Rinne 

 

 

 

Die Rinne selbst erinnert an die Pallavicini am Großglockner

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Die letzten Meter zum linken oberen Ende der Hauptrinne,  ... schauen nur optisch  kurz aus.

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super Bedingungen in der Rinne.

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eisige Krusten nach dem Übergang in die steile Querung.

 

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Rückwärts abrutschen am Seil gesichert, ... sounds good.

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nachher sieht alles wie immer ein wenig flacher aus,...

 

 

 

durchfeuchteter Schnee bei der Ausfahrt ins Valsertal.

Quelle: Reinhold Scherer